Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde

Arnd Clostermann, Heilpraktiker

Osteopath D.O.M.R.O.
Osteopath DO.CN A.C.O.N.
Kinderosteopath D.O.P.(päd.) F.A.F.O.
Heilpraktiker

Was ist Osteopathie?

Osteopathie wurde von Andrew Tailor Still begründet. Es handelt sich hierbei um ein rein manuelles Therapieverfahren, das vor allem zur Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates dient. Hierbei wird über die Behandlung des knöchernen und bindegewebigen Anteils des Körpers Blockierungen behoben, die vorher Schmerzen verursacht haben.

Still formulierte vier Grundsätze, die für die osteopathische Behandlung grundsätzlich wichtig sind:

  1. Der Körper ist eine Einheit.
    Alle Teile des Körpers, auch die Psyche und der Geist sind eine Einheit. Alle Organe und Gewebe arbeiten zusammen. Störungen in der Funktion einzelner Anteile, wie z.B. Muskeln, Knochen, Bänder, Organen oder fascialen Strukturen, wirken sich auf den gesamten Organismus aus.

  2. Der Körper besitzt die Kräfte zur Selbstheilung(Regulation).
    Diese Kräfte umfassen: Die Eigenregulation über das Vegetativum, das alle Vitalfunktionen des Körpers wie z.B. Atmung und Herzschlag, Darmperistaltik, den Wärmehaushalt des Körpers und vieles mehr regelt.
  3. Natürlich gehört dazu auch:

    • Das Immunsystem
    • Heilung von Verletzungen
    • Regulation von von außen eindringenden Noxen
    • Ausgleich von bereits beschädigten Gewebe

  4. Struktur und Funktion wirken zusammen.
    Dieser Grundsatz besagt, dass in allen Geweben des Körpers ein Verlust der Funktion sich ebenfalls auf die Struktur auswirkt und umgekehrt. Verliert z. B. ein Organ seine Position durch Ptose(Senkung),also seine Struktur, kommt es auch zu einer Veränderung seiner Funktion, evtl. in Form von Schwäche.

  5. In der Behandlung wirken die drei Grundsätze zusammen.
    Dieser letzte Grundsatz besagt, dass bei einer osteopathischen Behandlung die letzten drei Grundsätze in sich zusammenwirken und an der Regulation der Beschwerden betiligt sind.

Bereits ein Schüler von Still, nämlich William Garner Sutherland, begründete die 'Cranio-Sacrale-Therapie', in der es vor allem um die Behandlung des Schädels und des Nervensystems geht. Die Idee ist, dass über die Fluktuation des Liqours entlang des Rückenmarks Impulse weitergegeben werden.

In der Osteopathie geht man allerdings auch davon aus, dass Bewegungen an den Schädelknochen stattfinden, vor allem zwischen den Schädelknochen, die den Rest des Körpers beeinflussen.

Mit der Zeit kamen, insbesondere mit der Arbeit von Jean Piere Barral noch die Behandlung der Organe, die 'Viscerale Osteopathie' dazu. Die Idee ist, dass grundsätzlich die Größe und Schwere des Organsackes zur allgemeinen Körperstatik beiträgt. Darüberhinaus finden auch Bewegungen unter den Organen wie auch gegeneinander statt, die in dem Falle, dass es zu Einschränkungen (Narben, Entzündungen etc.) kommt, sich auch auf den Bewegungsapparat auswirken können.

Aufgrund der drei grossen Säulen der Osteopathie: strukturell-parietal, cranio-sacral und visceral, ergibt sich ein ganzheitliches Konzept zur Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates. Aufgrund von osteopathischen Studien hat man die Bedeutung der Zusammenhänge zwischen diesen drei Systemen erkannt und eine entsprechende Behandlung entwickelt, die diese drei Komponenten integriert.

Natürlich gehen mittlerweile die osteopathischen Behandlungen über die reine Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates hinaus.

Somit gehören heutzutage auch Behandlungen folgender Bereiche zu den osteopathischen Behandlungen:

  • des HNO-Bereiches
  • des orofazialen Bereiches
  • des Bewegungsapparates
  • des Verdauungsbereiches
  • des Kopfbereiches (craniale Osteopathie)
  • des Kieferbereiches
  • Neugeborenen,Säuglingen und Kindern

Behandlungskosten: 80,-- Euro (Gilt nicht für PKV, Beihilfe, Zusatzversicherung u.ä.)


Osteopathische Kinder- und Säuglingsbehandlung:

Bei Kindern und im Speziellen bei Säuglingen sind Besonderheiten zu beachten. In der osteopathischen Betrachtung spielen die Schwangerschaft und insbesondere die Geburt eine herausragende Rolle.

Während der Geburt finden eine ganze Reihe von Vorgängen statt, die nach der Geburt zu funktionellen Störungen beim Säugling führen können. Dabei spielen das Alter der Mutter, die Grösse des Kindes, Vorbedingungen über Raum und Lage im mütterlichen Bauch und der Geburtsvorgang eine grosse Rolle.

Es kann bei der Geburt auch notwendig sein, dass Saugglocke, Zange, Kaiserschnitt und Anästhesie zum Einsatz kommen, die in der Folge oben genannte Störungen verschlimmern können.

Auch später können diese Einflüsse noch bei grösseren Kindern zu Beschwerden führen.

In der osteopathischen Behandlung wird auf diese Beschwerden eingegangen.

Behandlungskosten: 80,-- Euro (Gilt nicht für PKV, Beihilfe, Zusatzversicherung u.ä.)


Die Behandlung des Kiefergelenks:

Häufig kommen Patienten in die Praxis, die über wiederkehrende Beschwerden im Bereich der gesamten Wirbelsäule klagen und dabei schon häufig in Behandlung waren, ohne das wirklich Besserung eintritt.

In diesem Fall kann es durchaus sein, dass das Kiefergelenk als Störfaktor wirken kann.

Nach einer osteopathischen Überprüfung kann es möglich sein, dass ein Zahnarztbesuch unerlässlich ist, da das Kiefergelenk durch Störungen der Okklusion (Aufbiss) irritiert wird.


Die Gynäkologische Sprechstunde:

Für diese spezielle Sprechstunde gibt es eine gezielte Anamnese, die auf den Kleinbeckenbereich als Auslöser zurückgehen. Dabei kann es durchaus sein, dass es infolge von Schwangerschaften und Operationen zu einer ganzen Folge von Beschwerden kommen kann.

Normalerweise erfolgt die Behandlung des kleinen Beckens im Rahmen einer osteopathischen Behandlung, als externe Behandlung. Manchmal ist allerdings eine interne Behandlung notwendig, man nennt das in der Osteopathie 'Touche'.

Behandlungskosten: 80,-- Euro (Gilt nicht für PKV, Beihilfe, Zusatzversicherung u.ä.))

Arnd Clostermann, Virchowstr. 4, 90409 N├╝rnberg
Telefon: 0911 5976011 eMail: naturheilpraxis-clostermann@t-online.de